Kunstkontor Dr. Doris Möllers

Sterl, Robert (Großdobritz 1867 - 1932 Naundorf)

Ohne Titel (Hessische Landschaft).

Kreidezeichnung auf grünlich-grauem Ingresbütten, stellenweise weiß gehöht, mit Bleistift signiert, um 1904. 17,2 : 22,5 cm (Blattformat). Der rechte Rand etwas unregelmäßig, verso mit Montierungsstreifen.

Ohne Titel (Hessische Landschaft)

Kreidezeichnung auf grünlich-grauem Ingresbütten, stellenweise weiß gehöht, mit Bleistift monogrammiert und datiert, 1904. 25 : 21,4 cm. Der linke Rand etwas unregelmäßig, verso mit Montierungsstreifen.


Kartoffellegerin.

Kreidelithographie auf braunem Papier, mit Bleistift signiert, 1904. 20,5 : 26,5 cm auf 31,5 : 46,8 cm.
Becker 23.
Der breite Rand rechts mit einem kleinen hinterlegten Einriss, oben etwas unfrisch, insgesamt aber schön erhalten.


Schafherde im Regensturm.

Kreidelithographie auf grauem Ingres-Papier, mit Bleistift signiert, im Stein monogrammiert, 1904. 24 : 20,6 cm auf 31,5 : 28,5 cm.
Becker 27.
Ein kleiner Randeinriss rechts, sonst sehr gut erhalten.


Ohne Titel. (Kopfstudie eines Mannes).

Pastellkreidezeichnung in braun und weiß auf grünlichem Ingrespapier, mit Kreide datiert, „ D [für Diesbar] 23.6.1905“. 25 : 13 cm auf 32,6 : 26,2 cm. Verso mit dem Nachlaßstempel und der Inventarnummer „B 230“.
Der rechte Rand etwas unregelmäßig, recto und verso kleinere Montierungsreste.

Diese Studie könnte Sterl im Steinbruch in Diesbar an der Elbe gemacht haben, wo er sich im Mai und Juni des Jahres aufhielt.


Steineklopferin.


Die Steineklopferin. Öl auf Leinwand 1907 Robert-Sterl-Haus, Naundorf Werkverzeichnis: Popova 691

Kreidelithographie auf orange/bräunlichem Papier, im Stein monogrammiert und datiert, mit Bleistift signiert, 1905. 14 : 17,4 cm auf 24 : 32 cm.
Becker 30.

Sterl sah die Szene im Steinbruch von Diesbar, nördlich von Meißen. Er hielt sie zunächst in seinem Skizzenbuch am 15. Juni 1905 fest und gleich im Anschluß auf unserer Lithographie, um sie schließlich zwei Jahre später im großen Format auf die Leinwand zu bringen. „Sterl gestaltete das Bild einer durch die körperlich schwere Arbeit von ihrem Kind getrennten Mutter, ein sozial klagendes Motiv. Er hatte schon in der Lithographie klargestellt, dass das in der Skizze schwer definierte Behältnis ein notdürftiger Sonnenschutz für ein darunter liegendes Kind sein sollte und die barfüßig knieende Frau mit beiden Händen einen Hammer zum Zerschlagen der vor ihr liegenden Abfallsteine schwingt.“ (Zimmermann, Horst,Die Steineklopferin. In: Popova, Kristina, Robert Sterl. Werkverzeichnis der Gemälde und Ölskizzen. Dresden 2011. S. 38)


Ohne Titel (Älterer Mann im Profil und Halbprofil).


Der Dorfschuster. Öl auf Leinwand. Verbleib unbekannt. Popova 405

Bleistift auf Karton, mit Bleistift monogrammiert, ohne Jahr. 14 : 19,5 cm (Blattformat).

Vorliegende Studie könnte zu dem verschollenen Gemälde „Der Dorfschuster“ von 1901 gehören, das während seines Sommeraufenthaltes in Wittgenborn enstand. Die dort gemalten Bilder gelten als „Meisterwerke feiner impressionistischer Malerei“ (Zimmermann, Horst, Der Maler Robert Sterl. Dresden 2011. S. 72)

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