Kunstkontor Dr. Doris Möllers

Sterl, Robert (Großdobritz 1867 - 1932 Naundorf)

Ohne Titel (Advokat und Mandant?).

Bleistiftzeichnung auf festem Papier, mit Bleistift signiert, ohne Jahr. 24,8 : 23 cm auf 28,5 : 26,4 cm.
Am unteren Rand beschriftet „23 x 23 breit“. Verso mit Nachlaß-Stempel und der Nummerierung „B 237“. Stellenweise etwas fleckig und gebräunt.

Selbstbildnis (verso Lesende).

recto
verso

Bleistift auf Zeichenblockpapier, monogrammiert und betitelt, recto monogrammiert, undatiert (um 1902). 14 : 10,8 cm.

Die Datierung stammt von Feldmann, handschriftlich auf der Rückseite des Passepartouts angebracht.


Eines der wenigen Selbstbildnisse des Künstlers.


„Ein kleines frühes Selbstbildnis auf der Rückseite einer ebenso guten Zeichnung. Dieses Blatt ist für Sie Herr Feldmann ganz Künstlerauge durftig und zart. (Böckstiegel an Feldmann am 27.11.1942)“ (siehe auch S. 131)


Ohne Titel (Wäschebleiche).

Bleistift auf festerem Papier, mit Bleistift monogrammiert und datiert, 1903. 10,3 : 11,5 cm (Blattformat). Verso mit dem Nachlaß-Stempel und der Nummerierung „B 357“.

Sterl arbeitete von Mai bis November 1903 in Wittgenborn und Umgebung.


Sichlerin II.

Kreidelithographie auf orangem Papier, mit Bleistift signiert, im Stein monogrammiert, 1903. 21 : 22 cm auf 34,2 : 49,2 cm.
Becker 19.
Der breite Rand mit mehreren hinterlegten Einrissen und kleineren Fehlstellen, ein hinterlegter Einriss bis ca. 4 cm in die  Darstellung reichend (kaum sichtbar).


Ohne Titel (Schloß Ramholz in Hessen).

Bleistift auf festem Papier, mit Bleistift bezeichnet „R“ (für Ramholz) und datiert, 4.7.1903. 13,5 : 18,5 cm.

Sterl war im Juli 1903 zu Gast auf Schloß Ramholz, nahe Fulda gelegen.

„Im Juli weilte Sterl erneut auf Schloss Ramholz zu Porträtarbeiten, worüber er seiner Frau eingehend Bericht gab, fand aber auch Zeit, Ansichten und Interieurs des Schlosses zu malen. Am 7. Juli bat er seine Frau, ihm >hohe Kragen Nr. 42 und 44< zu schicken, denn >bei der Wärme und wenn man immer beim Zeichnen gebückt sitzt, braucht man, weil man doch bei den Mahlzeiten immer sauber sein muss, unglaublich viel Kragen. [...] Ich weiß nicht wo mir der Kopf steht vor lauter Eindrücken, die doch verarbeitet sein wollen und vor lauter Drang zur Arbeit, die mich erlösen soll<„ (Zimmermann, Horst, Robert Sterl. Leben und Werk in Briefen und Selbstzeugnissen. Dresden 2011. S. 81).


Ruhende Frau auf dem Acker

Kreidelithographie auf braunem Papier, mit Bleistift signiert, im Stein monogrammiert und datiert, 1903. 30,5 : 24,5 cm auf 39,8 : 29,7 cm.
Becker 22.
Bis auf rückseitige Montierungsreste sehr gut erhalten.


Ohne Titel (Schularbeiten).

Bleistiftzeichnung auf lindgrünem Ingrespapier, mit Bleistift signiert, ohne Jahr. 12 : 14,1 cm (Blattformat). Verso mit Nachlaß-Stempel und der Nummerierung „B 364“. Am linken oberen Rand kleine Fleckchen, verso Montierungsstreifen. Entwurfszeichnung zu nachfolgender Lithographie (Becker 14), die 1900 entstanden ist.


Schularbeiten.

Kreidelithographie in rotbraun auf  gelblich-orangem Velin, mit Bleistift signiert, im Stein monogrammiert, 1900. 9,4 : 11,5 cm auf 24 : 32 cm.
Becker 14.
Auf der rechten Seite mit leichter, diagonal verlaufender Knickfalte (außerhalb der Darstellung).

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