Kunstkontor Dr. Doris Möllers

Sterl, Robert (Großdobritz 1867 - 1932 Naundorf)

Ohne Titel (Kassan an der Wolga).

Bleistiftzeichnung auf Bütten, monogrammiert, bezeichnet „K“  und datiert, 6.5.1912. 12,8 : 17,4 cm. Der linke Rand etwas unregelmäßig und mit Montierungsstreifen, sonst sehr schön erhalten.

„Heute waren wir etwa 2 Stunden von hier auf der Wolga, in einem Dorf, das so großartig, so grandios und malerisch war, daß es etwas so Wunderbares auf der ganzen Erde nicht noch einmal geben kann. Ich habe Gedächtsnisskizzen gemacht und Aufnahmen. [...] Wir halten noch vor Anker im Angesicht der Stadt Samara.“ Sterl an seine Frau aus Samara am 6. Mai 1912.

Tataren (verso verschiedene Studien mit Notizen).

Bleistiftzeichnung auf Zeichenblockpapier, mit Bleistift monogrammiert und (von fremder Hand, Feldmann ?) betitelt, ohne Jahr. 24,5 : 19,8 cm. Sehr leicht gebräunt, verso Montierungsstreifen.

Laut handschriftlicher Betitelung von Feldmann „Tataren“

verso
recto

Samara.

Kreidezeichnung auf Zeichenblockpapier, mit Bleistift signiert, betitelt und datiert, 1912. 18,2 : 24,5 cm. Verso mit dem Nachlaß-Stempel und der Nummerierung B 875.

Von Feldmann mit Bleistift handschriftlich betitelt „Gespann - Samara“.
Die Skizze könnte dem Gemälde „Ladeplatz an der Wolga mit Schimmel“ als Vorlage gedient haben.


Tartarenfrauen - Zarizyn.

Kreidezeichnung auf Zeichenblockpapier, mit Bleistift monogrammiert, betitelt und datiert, 1912. 13,5 : 18 cm auf 22,8 : 26,4 cm. Recto mit einer Studie sowie dem Nachlaß-Stempel mit Nummerierung B 876 (verso leicht durchscheinend). Stellenweise leicht gebräunt.

Literatur: Posse, Hans, Robert Sterl. Dresden 1929. S. 41 (mit Abbildung)
                     Becker, Heinrich, Robert Sterl als Zeichner. Bielefeld 1952. S. 30 (Abbildung 23)

Im Zuge der Wolgareise hielt sich Sterl am 11. Mai in Zarizyn (Wolgograd) auf.


Ohne Titel (Boote auf der Wolga).

Bleistift auf festem Papier, mit Bleistift monogrammiert und datiert, 1912. 29,2 : 26 cm. Im ehemaligen Passepartout-Ausschnitt leicht gebräunt, verso Montierungsspuren.


Sänger, Sarentzky.

Bleistift auf festem Papier, mit Bleistift monogrammiert, betitelt, bezeichnet „Astrachan“ und datiert, 12.5.1912.12,5 : 17,2 cm (Blattformat).

Wahrscheinlich handelt es sich um zwei Musiker aus Kussewitzky Orchester.

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