Kunstkontor Dr. Doris Möllers

Bonnard, Pierre (Fontenay-aux-Roses 1867 - 1947 Le Cannet/Cannes)

Blick auf Köln vom Mülheimer Ufer aus

Vorderansicht
Rückseite

Recto: Ohne Titel (Vue de Cologne depuis la rive droite du rhin/Blick auf Köln vom Mülheimer Rheinufer aus)
Verso: Ohne Titel (Alfred Charles Edwards am Bug seines Schiffes)

Bleistiftzeichnung auf Papier, mit dem roten Monogramm-Stempel (Lugt 3887), 1905/1906.
9,3 : 12 cm
Schwach randgebräunt, einige wenige Braunfleckchen, verso kleine Montierungsspuren.

Provenienz:
Nachlass Pierre Bonnard; Sammlung Charles Terrasse; Sammlung Antoine Terrasse, Paris

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VERKAUFT

Paysage du Midi (Landscape in the South of France).

Kreidelithographie auf Büttenpapier, mit Bleistift signiert und nummeriert, 1925. 22 : 30 cm auf 32,5 : 49,4 cm.
Bouvet 95.
Provenienz: Privatbesitz Paris.
Dritter Zustand (von 4), das Monogramm unten links entfernt. Eins von 25 Exemplaren für die Vorzugsausgabe des Albums "Maîtres et petits maîtres d'aujourd'hui". Mit dem Trockenstempel der "Galerie des peintres-graveurs, Paris" unten rechts.
Stellenweise braunfleckig.
Der Blick geht von einer Anhöhe in Le Cannet über die Bucht von Cannes auf das Esterel-Gebirge im Hintergrund.
Der Künstler kam 1909 erstmalig an die Côte d'Azur, wo er mit Henri Manguin den Sommer in Saint-Tropez verbachte. Im Jahr darauf besucht er hier Signac und Renoir in Cagnes. Fortan verbrachte er fast jeden Winter an der Küste. Bonnard hatte in Saint-Tropez, Grasse, Antibes und Cannes mehrfach für kurze Zeit zur Miete gewohnt, bevor er 1926 eine Haus in der Avenue Victoria in Le Cannet kaufte, das sein Freund Matisse als "liebenswerten Taubenschlag" bezeichnete. Hier traf er sich mit seinen Künstlerfreunden Lebasque, Matisse, und Vuillard. Wie schon Van Gogh war er vom Licht des Südens fasziniert. "Im Licht des Südens wird alles heller und die Malerei beginnt zu vibrieren. Bringt man die Bilder zurück nach Paris, werden die Blautöne grau." 

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