Kunstkontor Dr. Doris Möllers

Slevogt, Max (Landshut 1868 - 1932 Neukastel)

Achill und die Gefangenen

Öl auf Holz, rechts unten mit geritzem Monogramm und Datierung, 1907.

23,2 : 30,5 cm.

Verso von fremder Hand bezeichnet.

Provenienz: Privatsammlung Norddeutschland.

Schwache Craquelébildung, Platte etwas gewöllt.

 

"Nachdem Slevogt sich seit 1905 mit der Figur des Achill aus Homers 'Ilias' und deren Gestaltung auseinander gesetzt hatte, erschienen 1907 im Münchner Verlag Albert Langen 15 Kreidelithographien zum Buch 'Achill'. [...] Der Stoff war für Slevogt reizvoll, da ihm das spannungs- und temporeiche Geschehen die Möglichkeit gab, den bewegten Menschen in dramtischen Situationen darzustellen; das große klassische Werk lieferte in letzter Konsequenz hierzu nur den Vorwand." (Geil, Bernhard, Die Lithographien für den 'Achill' und die Entwicklung einer neuen Form der Illustration. In: Max Slevogt. Die Berliner Jahre. Hrsg. von Sabine Fehlemann. Katalog der Ausstellung im Von-der-Heydt-Museum Wuppertal 2005. S. 172 f.)

 

 

 

Das Blaue Licht

Fünfzehn Federlithographien zu dem Märchen. Berlin, Bruno Cassirer, 1924. Mappenausgabe mit den 15 mit der Handpresse auf Japanpapier von M. W. Lassally gedruckten Federlithographien. 9. von 100 Exemplaren, Impressum und jede Graphik von Slevogt in Bleistift signiert. Lose Blattsammlung unter Passepartout (37 : 26,8 cm) in Halbpergamentkassette mit lithographiertem Deckel und Elfenbeinschliesse (stärker berieben, die Seitenwände der Kassette fehlen; Titelblatt und Passepartouts altersgemäß etwas gebräunt, die Lithographien sehr schön erhalten). Söhn 671-685 a. Provenienz: Privatsammlung Rheinland.


Enthält die Blätter:

671: Das blaue Licht (Titelblatt). 16 : 15,8 cm.
672: Titelillustration. 10 : 8,1 cm.
673: Der König entläßt den Soldaten. 8 : 14,3 cm.
674: Der Soldat und die Hexe. 7,5 : 9,1 cm.
675: Der Soldat soll das blaue Licht aus dem Brunnen holen. 8 : 9,2 cm.
676: Die Hexe läßt den Soldaten in den Brunnen fallen. 5,4 : 4,5 cm.
677: Das kleine Männchen erscheint dem Soldaten.
678: Die auf dem Kater reitende Katze. 5,5 : 8,5 cm.
679: Der Soldat läßt sich neue Kleider machen. 9 : 8,5 cm.
680: Das kleine Männchen bringt dem Soldaten die schlafende Königstochter. 8,5 : 8 cm.
681: Die Königstochter muß dem Soldaten die Stiefel ausziehen. 5,9 : 12,5 cm.
682: Die Königstochter erzählt ihrem Vater den wunderlichen Traum. 8,8 : 10 cm.
683: Die Leute des Königs such nach Erbsenspuren der nächtlichen Entführung. 12,7 : 5,3 cm.
684: Der geflüchtete Soldat wird eingefangen. 18 : 21,7 cm.
685: Der Gefangene Soldat bittet einen Kameraden, ihm sein Bündel mit dem blauen Licht zu holen. 5,5 : 3,3 cm.

 

 

Das blaue Licht (Titelblatt)
Der König entläßt den Soldaten
Der Soldat und die Hexe
Der Soldat soll das blaue Licht aus dem Brunnen holen
Die Hexe läßt den Soldaten in den Brunnen fallen
Das kleine Männchen erscheint dem Soldaten
Die auf dem Kater reitende Katze
Der Soldat läßt sich neue Kleider machen
Das kleine Männchen bringt dem Soldaten die schlafende Königstochter
Die Königstochter muß dem Soldaten die Stiefel ausziehen
Die Königstochter erzählt ihrem Vater den wunderlichen Traum
Die Leute des Königs such nach Erbsenspuren der nächtlichen Entführung
Der geflüchtete Soldat wird eingefangen
Der Gefangene Soldat bittet einen Kameraden, ihm sein Bündel mit dem blauen Licht zu holen

Arabische Liebeslieder

Steinzeichnungen von Max Slevogt. Berlin, Bruno Cassirer, (1923). 12 Kreidelithographien aus den "Insel Wak-Wak" als Umrahmungen für 12 von Herbert Eulenberg frei übertragene Liebeslieder. Auf Chinadoppelblättern, mit Bleistift signiert, in Japanbast gebunden mit Deckelaquarell nach einer Vorlage von Max Slevogt. 

12. von 20 Exemplaren.

Söhn 648.

Provenienz: Privatsammlung Rheinland.

Titelblatt mit Kleberesten, bis auf wenige Altersspuren sonst schön erhalten.


Ohne Titel (Bildnis der Tochter des Künstlers; verso Bildnis der Frau des Künstlers?).

recto
verso

Bleistiftzeichnung auf glattem Papier, mit Bleistift recto signiert, um 1912. 8,4 : 7 cm auf 14,4 : 8,3 cm.
Provenienz: Privatsammlung München.
Tochter Nina wurde 1907 geboren.
Vorliegende Zeichnung erinnert stark an das am 8. Juni 1912 fertiggestellte Gemälde "Nina mit Kirschenhut" (Villa Ludwigshöhe, Edenkoben). Typisch für die Darstellung seiner Kinder ist, dass er sie nicht spielend und lachend porträtiert. Vielmehr blickt das Mädchen mit seinem Festtagshut mit einem ernsten Blick den Betrachter an, was sowohl der Situtation des Porträtiertwerdens und der besonderen Kleidung geschuldet sein mag.


Ohne Titel (Studienblatt mit Löwenköpfen; verso Studien liegender Elefanten).

Bleistiftzeichnung auf glattem Papier, mit Bleistift recto signiert, 1901. 11,5 : 20 cm (Papierformat).
Provenienz: Privatsammlung München.
Im Frühjahr 1901 hat Slevogt Gelegenheit, die Tiere im Frankfurter Zoo aus nächster Nahe zu beobachten und zu studieren. So schafft er Gemälde, Aquarelle und besonders Zeichnungen, die, so Imiela, das "beobachtende Suchen des Zeichners" manifestieren. Besonders der Kopf der Wildkatzen hat es ihm angetan, in zahlreichen Studien hält er ihn detailreich fest. Die hier von Maler und Zeichner gewonnen Eindrücke und Erfahrungen bilden die Vorraussetzung für Slevogts weiteres Schaffen.

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