Kunstkontor Dr. Doris Möllers

Zimmermann-Heitmüller, Leni (*1879 in Stettin)- bis 1947 nachweisbar)

Ohne Titel (In einer Oase).

Farblinolschnitt auf Japanpapier, mit Bleistift signiert und bezeichnet, mit dem Monogramm-Stempel, um 1910. 17,5 : 22,8 cm auf 25,4 : 29,8 cm. Das Blatt wohl beschnitten und ganz leicht randgebräunt. Von beeindruckender Farbfrische!

Ohne Titel (Felucke auf dem Nil?).

Farblinolschnitt auf Japanpapier, mit Bleistift signiert und bezeichnet, um 1910. 17,5 : 22,8 cm auf 25,4 : 29,5 cm. Das Blatt wohl beschnitten und ganz leicht randgebräunt. Von beeindruckender Farbfrische!


Die Künstlerin war mit dem in Hannover ansässigen Künstler August Heitmüller (1873-1935) verheiratet. Dieser war Schüler von Stuck in München und Corinth in Berlin gewesen. Die Künstlerin war studierte ebenfalls bei Corinth, dazu besuchte sie die Mal- und Zeichenschule von Walter Thor (1870-1929) sowie die Azbe-Schule in München. 1911 beteiligte sie sich an der "Ersten Juryfreien Ausstellung " in Berlin, 1913 nahm sie auf der Deutschen Kunststellung in Kassel teil, zudem stellte sie von 1917 bis 1922 als Mitglied bei der Hannoveraner Sezession in der Kestner-Gesellschaft aus. Ihr Mann "avancierte nach dem Ersten Weltkrieg zu einem der einflußreichsten hannoverschen Künstler" (*), war Mitglied der Jury des Kunstvereins, Vorstandsmitglied der Hannoverschen Sezession und der Kestner-Gesellschaft. Die 46. Ausstellung der Kestnergesellschaft vom 27. November bis 31. Januar 1922 war ihm und seiner (damaligen*) Frau gewidmet. Das Ehepaar lebte in Gümmer bei Hannover. Das Sprengel-Museum besitzt 3 Graphiken der Künstlerin.
*= Ines Katenhusen, Kunst und Politik. Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik, Hannover 1998. S. 426

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